Ach ja, das Leben kann so hart sein aber auch so schön!



Die schönen Seiten konnte ich Entdecken, auf meiner Reise in Südfrankreich & das beste, ich hab die Tour geschenkt bekommen! Von meinem Chef.
Und los geht´s:
Es war der 30.August 2007, ich befinde mich auf Reisen, erstmal nach Leipzig, da wartet der Flieger nach Nizza (sollte er zumindest). Kurz nach 11 Uhr Ankunft im Flughafen Leipzig, gleich Check-in und dann hieß es Zeit abbummeln. 12.45 Uhr der Aufruf zum Einchecken (nochmal durch den Sicherheitscheck), ich hab mich angestellt, natürlich wurde meine Schlange geschlossen, da vor mir irgendwer was „verdächtiges“ dabei hatte. Also wieder in einer neuen Schlage ganz hinten angestellt, die Aufrufe nach Mir, durch das Flughafenpersonal ignorierte ich mit Bravour. Ergebnis : Flieger weg! Meine Reaktion „Fuck“.

Naja nach zahlreichen Umbuchungen ging es verspätet in Leipzig los, erstmal mit dem Flieger nach Frankfurt und dort dann nach Nice oder Nizza. Die erste Attraktion konnte ich schon nicht mitterleben, da ich mir einen Sonderflug gönnte. Die pünktlichen aus meiner Reisegruppe besichtigten Monaco & das Kasino von Monte Carlo. Meine Ankunft in Nizza, tolle Flugzeuge, ich hab es überlebt. Meine Hautfarbe war so „Angstpigmentiertes Neonweiß“. Flughafen Nizza ist klein und Fremdsprachig :-)
Auf der suche nach eine Beförderunggefährt, rief ich mit ein Taxi bei, besser gesagt, ich habe Gestikulationen angewendet. Mit mir führen noch irgendwelche aus Sonstwoher mit, Richtung hat für den Taxifahrer gestimmt, gibt doppelt Kohle. Der Taxifahrer war ein schlecht gelaunter, fluchender Raser mit ordentlichen Mundblähungen! Die rundum geöffneten Fenster im Mercedes, die mich zuerst störten, kamen mir bei bemerken der Mundfäule sehr recht. Ankunft im Hotel nach langer Suche, ich bin wahrlich ein Orientierungsidiot.

Nächster Tag:
Erstmal zum Frühstück, die Hände zittern, der Magen ruft nach Futter & die Augen tragen üppige Ringe. Es gibt viele Dinge, aber mir sticht das Rührei in`s Auge, also her damit! Danach ging`s auf zur Städtetour durch Nizza. Richtig schöne alte Stadt, einige Bilder werden es zeigen. Das Essen der „typischen Spezialitäten“ zeigte sich als fatal, jeder redet dass das Öl knapper wird, aber diese „Spezialität“ bringt selbst Traktoren das Jahr über zum laufen, ich konnte irgendwann nicht mehr. Bin abgeschmiert… Danach auf zum Segeln oder zur Bootstour. Leinen los, lasst die Hüllen fallen und alles bräunen was rausschaut! Vorbeischippern an der Küste Richtung Cannes, es war einfach grandios! Abends gab es dann im Restaurant FLO was zwischen die glorreichen Zähne, gehobene Speisen, hätte auch deftiger sein können. Als die Kellner bemerkten, dass ich nicht so auf Fleisch & Fisch stehe, bekam ich abwerten blicke, bin es ja gewohnt :-)

Nächster Tag, Samstag der 01.09.07:
Bevor ich vom Samstag schreibe, mal kurz was zum Hotel-Fernsehprogram. Es gab auf Deutsch nur Euronews, der Rest war ortüblicher Massentrash & internationales „ist bekannt“ Fernsehen von CNN & BBC World.
Es gab zum Tagesbeginn wieder mich mit Augenringen & Handtremor serviert, vor mir wieder lecker Rührei drapiert. Auf ging es mit dem Bus durch die Cote d´Azur, irgendwie nur Berge und massig Kurven, vielleicht gab es damals nur Förderungen zum kurvigen Straßenbau !? Nach kleinen Übelkeitsphasen kamen wir in der Rafting-Basis-Station an. Zum Rafting braucht man einen speziellen Anzug, der roch als wär ich der 1.239 träger dieser Bekleidung, dieser Fischgeruch erinnert mich an Freibad im Hochsommer oder Turngruppe „Gymnastikverein Oberdorf“. Also warum nicht komplett feucht sein & nach Fisch stinken, kann man sich mal in die Lage reinversetzen ;-) Rafting ist eine geile Sache, bis auf das umkippen aber in jeder Lage die Haltung bewahren, selbst wenn es das heranschwimmen ans Schlauchboot ist. Nach dem Rafting gabs überdimensionale Baguettes (für mich ein leichtes). Und schon klingelte der Eventkalender zur Weiterfahrt nach Opio um dort eine Ölmühle zu besichtigen. Darauf folgte Gasse, erstmal mit Stadtbesichtigung und darauffolgend das aufsuchen des Parfümmuseums, auf den Spuren des „Parfüms“. Der Film „Das Parfüm“ stammt von dort. Abendessen gab es im Restaurant „Les Arcades“ in Grasse. Schöne Ecke in der verwinkelten Innenstadt. Bis auch die Vollgas Renaults und kleinen Motorrollerfahrer. Danach Rückfahrt.

Letzer Tag:
Frühstück mit gewohnter Tradition. 10.30 Uhr Check-out aus dem Hotel. Fahrt zum Flughafen und Time to say goodbye.

Schöne war´s ! Danke.

UND HIER DIE BILDER